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| Die Wetterstation lieferte hervorragende Messdaten |
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| Modell "Tupper-Dose" - das entsprechende Gehäuse ist in Planung |
NEXUS Burn-In-Test (Firmware v3.9.2)
Grafische Auswertungen:
Datenanalyse: NEXUS Burn-In-Test (Firmware v3.9.2)
Datengrundlage: CSV-Logfile (16-Sekunden-Intervall)
Sensorik: BME680, AIR530, SparkFun Weather Meter (SN-15901)
Testdauer: 47 h 47 min
Datensätze: 10 753
1. Ziel der Analyse
Dieser Beitrag analysiert die im Burn-In-Test aufgezeichneten Rohdaten des Nexus-Systems. Ziel ist es, die Qualität, Konsistenz und Plausibilität der Messwerte zu bewerten und Rückschlüsse auf die Eignung des Systems für Langzeit- und Citizen-Science-Anwendungen zu ziehen.
Im Fokus stehen:
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Statistische Kennwerte
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Zeitliche Verläufe
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Korrelationen zwischen Wetterparametern
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GNSS-Stabilität
2. Datengrundlage und Struktur
Die CSV-Datei enthält folgende relevante Spalten:
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Zeit & Datum
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GNSS: Satellitenanzahl, HDOP
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Klima (BME680): Temperatur, Luftfeuchte, Luftdruck, Gas-Widerstand
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Wetter (SN-15901): Windmittelwert, Windböen, Windrichtung, Niederschlag
Die Datenerfassung erfolgte lückenlos alle 16 Sekunden, ohne fehlende Zeitstempel oder beschädigte Zeilen.
3. Temperaturanalyse (BME680)
Statistische Kennwerte:
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Minimum: 5,94 °C
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Maximum: 14,99 °C
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Mittelwert: 9,73 °C
Bewertung:
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Glatter, kontinuierlicher Verlauf ohne Ausreißer
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Klar erkennbare Nachtabkühlung
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Keine Sprünge → Hinweis auf stabile Sensorabfrage und ADC-Verarbeitung
Die Temperaturdaten sind physikalisch plausibel und zeigen keine thermischen Artefakte durch Eigenerwärmung.
4. Luftfeuchteanalyse (BME680)
Statistische Kennwerte:
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Minimum: 63,65 %
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Maximum: 84,48 %
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Mittelwert: 78,6 %
Bewertung:
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Erwarteter inverser Zusammenhang zur Temperatur
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Hohe Feuchtewerte ohne abrupte Peaks
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Keine Feuchtesättigung oder Drift
Dies spricht sowohl für eine funktionierende Sensorbelüftung als auch für eine dichte, aber nicht abgeschottete Gehäusekonstruktion.
5. Luftdruckanalyse (BME680)
Kennwerte:
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Maximum: 1007,98 hPa
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Minimum: 999,58 hPa
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Gesamttrend: −6,45 hPa
Interpretation:
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Kontinuierlicher Druckabfall über fast zwei Tage
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Sehr gute Korrelation mit zunehmendem Wind und Niederschlag
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Keine quantisierten Sprünge → hohe Messauflösung
Der Druckverlauf bestätigt die synoptische Wetterlage (durchziehendes Tiefdruckgebiet).
6. Windanalyse (SparkFun SN-15901)
Kennwerte:
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Maximale Böe: 21,33 m/s ≈ 76,8 km/h (Windstärke 9)
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Max. Mittelwind: 15,33 m/s
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Stark variierende Richtungen während der Sturmphase
Bewertung:
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Anemometer reagiert auch bei schnellen Lastwechseln stabil
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Böen sind klar von Mittelwert getrennt
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Keine Totzeiten oder „eingefrorenen“ Werte
Für eine mechanische Low-Cost-Wetterstation ist die Datenqualität bemerkenswert hoch.
7. Niederschlagsanalyse
Gesamtniederschlag: 0,28 mm
Bewertung:
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Einzelnes, klar identifizierbares Ereignis
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Keine Mehrfachzählungen oder Prellen
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Saubere Rückkehr auf 0 mm
Der Kippwaagen-Regenmesser arbeitet zuverlässig, auch bei Starkwind.
8. GNSS-Analyse (AIR530)
Satellitenanzahl:
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Maximum: 20 Satelliten
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Stabiler Empfang nach Fix-Phase
HDOP:
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Hoher Wert zu Beginn (Fix-Phase)
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Danach stabile Genauigkeit
Bewertung:
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GNSS wird primär als Zeitreferenz genutzt
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Empfangsverhalten typisch für freistehende Outdoor-Installation
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Geeignet für zeitkritische Datensynchronisation
9. Datenintegrität & Systembewertung
Während der gesamten Messreihe:
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Keine Datenlücken
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Keine korrupten Datensätze
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Konsistenter Zeitstempel
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Keine Reset-Artefakte
Die Datenqualität entspricht eher semiprofessionellen Wetterstationen als einem klassischen DIY-Prototypen.
10. Fazit der Datenanalyse
Die Analyse bestätigt:
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Sehr hohe Messdatenkonsistenz
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Physikalisch plausible und korrelierende Umweltparameter
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Robuste Sensorik unter Starkwind- und Feuchtebedingungen
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Firmware v3.9.2 ist langzeitstabil und datenfest
Der Nexus ist datenanalytisch bereit für:
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Langzeit-Monitoring
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Citizen-Science-Projekte
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Kombination mit Bioakustik-Aufzeichnungen
Ausblick
In einem nächsten Schritt bieten sich an:
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Vergleich mit Referenz-Wetterstationen
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Mehrtägige oder saisonale Auswertungen
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Korrelation von Wetter- und Fledermausaktivität


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